staubwedler

Mountainbiketour Lerchkogel

“Der frühe Vogel fängt den Wurm” – nach alten Sprichwort bestieg ich 6 Uhr morgens mein kleines Auto und machte mich mit Mountainbike, Proviant und Kamera wieder einmal auf zum Sylvensteinsee. Eigentliches Ziel die Luderalm und der Berg “Kotzen”. Leider sollte später das Wetter nicht mitspielen, so dass ich mein Ziel zum Lerchkogel später änderte.

Das frühe aufstehen wurde schon bald mit einem traumhaften Sonnenaufgang belohnt. Um 7 Uhr startete ich schließlich vom unteren kleinen Parkplatz am Sylvensteinstaudamm. Vorbei am kleinen Wasserfall hoch zum See, weiter nach Fall. Dort die erste Teerstraße nach Links Richtung “Agila”. Nach einigen hundert Metern geht es schließlich nach einer Brücke über die Schlucht stetig leicht Bergauf. Beim zweiten beschrankten Forstweg geht es kurz Bergab zum Dürren-Staudamm und dann mit guter relativ konstanter Steigung Bergauf zum Lerchkogel. Nach ca. 3km Bergauf durch den Wald wandelt sich der Wald in große Wiesenflächen auf denen idylisch einge Berghütten stehen und die Luderwände sich in ihrer vollen Pracht präsentieren. Es geht nun nur noch leicht Bergauf, bis die Forststraße eine scharfe Linkskurve macht und ein kleines Bächlein neben dem Weg entlang fließt.





Hier hätte ich eigentlich mein Bike stehen gelassen und wäre einen kleinen Weg auf Richtung Luderwände, Luderalm und Kotzen gewandert. Doch schon hier war zu erahnen, dass das Wetter bis dahin nicht halten wird und so entschloss ich mich noch ein paar hundert Meter weiter zu fahren und den Lerchkogel als Ziel zu wählen. Es dauert nicht lange, dann fällt ein Fahrradverbotsschild am Forstweg auf. Der Hinweis, dass ab dort der Weg für Fahrräder ungeeignet ist, ist absolut gerechtfertigt. Ich schiebe mein Fahrrad zu einem angrenzenden kleinen Parkplatz und befestige es an einen Zaun.

Zu Fuß geht es dann steil Bergauf. Nach dem ersten Viehgatter gibt es einen Baum, in den eine Höhle geschnitzt wurde, in dem nun eine Maria steht. Schließlich kommt man auf eine Viehweide, auf der einige Kühe und Pferde weiden und ein paar Hütten stehen. Einen richtigen Pfad gibt es nicht mehr und so führt der Weg gerade aus und dann leicht links bergauf. Das Gipfelkreuz ist dann auch schon recht früh zu erkennen. Dummerweise fing es bei mir dann an zu Regnen. Ohne Pfad ist die feuchte am Schluss sehr Steile Wiese keine Freude. Der Rundum Ausblick am Gipfelkreuz war jedoch troz Regen beeindruckend schön.



Den Abstieg wählte ich aufgrund des rutschigen Grashanges auf der Rückseite, hier geht es flacher Bergab und man kommt durch etwas Gebüsch auch schnell wieder zur Aufstiegswiese, die nicht ganz so Steil ist wie das letzte Stück vorm Gipfelkreuz. Aufgrund des schlechten Wetters wählte ich den selben Weg, den ich schon Bergauf nutzte, zurück ins Tal. Trotz Regeneinbruch eine sehr schöne Tour.