staubwedler

Mountainbiketour zur Großtiefentalalm

Die Rotwand ist nahezu jedem Bergsteiger und Mountainbiker bekannt – zumindest haben sicherlich die meisten von ihr schon mal gehört. Unterhalb, zwischen dem Gebirgssee “Soinsee” und der Rotwand liegt die Großtiefentalalm auf ca. 1500m.
Für meine Tour zur Großtiefentalalm wählte ich Geitau als meinen Startpunkt. Ein kleines hübschen Dorf nicht weit von Bayrischzell. Am Ende des Dorfes ist ein kleiner Parkplatz, der jedoch schnell gefüllt ist – früh kommen lohnt sich! Alternativ ist Geitau auch mit der Bayrischen Oberland Bahn (BOB) zu erreichen.


Los geht’s Richtung Süden.

Die anfangs geteerte Straße führt vorbei an einem Segelflugplatz und einer kleinen Kapelle zu einem Fluß.
Ab hier geht es auf einer Forststraße parallel zum Fluß steil durch den Wald nach oben. Der Bergteil nennt sich “Steilenberg” und macht seinen Namen alle Ehre. Die Steigung beträgt hier schon stolze ~15% die sich im laufe des Aufstiegs kaum veringern, später sogar noch verstärken werden. Schieben war bei mir recht früh angesagt.

Schellenbergalm

Nach ca. 4,4 Kilometern kommt man zu einer Weide, hier lässt die Steigung kurz nach. Es geht vorbei an der Untersteilenalm und zahlreichen großen Ameisenhaufen weiter hoch zur Schellenbergalm. Diese ist bewirtschaftet und bietet schon einen schönen Ausblick bis rüber zum Wendelstein.








Mit neuer Kraft nun zum steilsten Stück – hoch zum Soinsee. Hier heisst es wohl auch für die sportlichsten Biker schieben ~23 Prozent Steigung hauen schon rein.


Soinsee

Gleich nach der Steigung wird man aber auch schon vom Anblick des Soinsees belohnt. Der See mit der Kulisse der Ruchenköpfe ist beeindruckend und bietet eine willkommene Abkühlung. Am Anfang des Sees startet über eine sehr kleine Brücke ein Wanderweg rauf auf die Ruchenköpfe bzw. zum Auerspitz.


Das Ziel – Großtiefentalalm

Ich fahre weiter auf der Forststraße vom Soinsee zur Großtiefentalalm. Die Alm ist vom See quasi ein Katzensprung, zumal sie kaum höher liegt und somit schnell zu erreichen ist.



Von der Alm hat man einen perfekten Blick hoch auf die Rotwand, Hochmiesing und die umliegenden Ruchenköpfe. Hier endete meine MTB-Tour. Wer weiter auf die Rotwand oder die Ruchenköpfe will müsste sein Fahrrad den Wanderweg hochtragen oder es lieber stehen lassen und zu Fuß weiter ziehen.


Abfahrt

Für meine Abfahrt wählte ich den gleichen Weg, den ich gekommen war. Ich hatte Glück und durfte am Fuße des Berges noch ein paar Starts und Landungen am Segelflughafen miterleben.