staubwedler

Vom Königsee über St.Bartholomä zum Obersee

Am südöstlichsten Ende von Bayern im schönen Berchtesgadener Land liegt der Königsee. Mit seinen steilen Felswänden, seiner Tiefe von bis zu 188 Metern und der weltbekannten Echowand verzaubert der See. Aber auch St. Bartholomä mit seiner einzigartigen Wallfahrtskapelle am Westufer bringt einen besonderen Charme zu Füßen des Watzmanns.

Der See hat Trinkwasserqualität – somit reicht theoretisch eine kleine Wasserflasche, die man sich einfach immer wieder frisch befüllt. Gespeisst wird der See vom Obersee und diversen Schmelzbächen, die meist als kleine und größere Wasserfälle die Steilhänge hinabfallen.

Alle zehn Jahre bildet sich sogar in den Wintermonaten eine begehbare Eisdecke, so dass zuletzt in den Monaten Januar und Februar im Jahr 2006 die überquerung des Sees in ausgewiesenen Bereichen möglich war. Es gab auch einen waagemutigen Fahrer eines VW Käfers, der – ohne Erlaubnis – am 19. Jan. 1964 nachts über den See nach St. Bartholomä fuhr. Auf seiner Rückfahrt brach er jedoch samt Auto in den See ein und ertrank.

Zusammen mit ein paar Freunden habe ich im Sommer einfach mal einheimischer Tourist gespielt und mich mit dem Elektroboot von Schönau nach St. Bartholomä und weiter nach Sale schippern lassen.


In St. Bartholomä gibt es die Wallfahrtskirche zu besichtigen und es lohnt sich einen Blick in das ehemalige Jagdhaus zu werfen, dass nun eine Wirtschaft beherbergt. Dort ist die bisher größt gefangene Seeforelle ausgestopft zu bestaunen.

Wir wandern auf der Halbinsel von St. Bartholomä weiter richtung Süden und genießen die Natur.


Dann geht’s zurück zur Anlegestelle in St. Bartholomä und mit dem Schiff weiter nach Sale.

In Sale führt ein Weg hoch zum spiegelklaren Obersee.



Obersee – in der ferne der Röthbachfall – mit ca. 380 m. Fallhöhe – Deutschlands höchster Wasserfall.

 

 

 


Zurück kommt man von hier nur über weite Gebirgswanderwege oder per Schiff – bei uns fuhr das letzte schon um 17:40 Uhr zurück. Daher konnten wir den Röthbachfall nicht ganz aus der Nähe sehen. Ein Grund ein andermal wieder zu kommen.

Alles im allen ein schöner Ort um prächtige nahezu unberührte Natur zu erleben.