staubwedler

Mountainbiketour am Sylvensteinsee

Ohne Plan und direkten Ziel – dafür mit Fotokamera im Gepäck, habe ich mich an einem der heißesten Tage zum Mountainbiken auf zum Sylvensteinsee gemacht. Die Wettervorhersagen waren eindeutig – es wird heiß 38°C – vielleicht auch mehr. Um der Hitze zu entfliehen startete ich kurz vor 5 Uhr morgens ins Abenteuer…

Route 1 – Walchenklamm



Vor der letzten Brücke am Sylvenstein-Staudamm gibt es rechts eine kleine Einbuchtung in der mehrere Autos parken können. Hier startete meine Tour… Nach kaum 200m Bergauf Richtung See ein erster kleiner Zwischenstop bei einem recht schönen kleinem Wasserfall – direkt an der Straße. Oben am Staudamm angelangt weiter rechts Richtung Fall. Zur frühen Morgenstund absolute Stille und selten jemand zu sehen. Nach ein paar Fotos des beeindruckenden Alpenpanoramas geht es weiter über die Brücke nach Fall. Das durch den Stausee geflutete “alt”-Fall befand sich übrigens ganz am Anfang der Brücke.

Nach der Brücke ca. 200m links geht eine Straße rein. Darin befindet sich 100 Meter weiter eine große Infotafel mit allen Wanderwegen der Region. Da ich ganz ohne Kartenmaterial und schlecht vorbereitet einfach mal drauf los gestartet bin – sollte diese Infotafel meine einzige Orientierung für den Tag sein. Zwei Ziele erschienen mir Interessant “Walchenklamm” und der “Lerchkogel”.

Ziel erfasst – los geht’s!

So folgte ich den Beschilderungen zur “Walchenklamm”. Eigentlich ein leichtes die Klamm zu finden. Bei allen Kreuzungen einfach immer links halten. Anfangs geht es noch ein Stück auf der Teerstraße weiter, dann Links hoch auf eine Forststraße. Hier überquert man zwei Brücken, von denen man eine wirklich schöne Aussicht über den See hat. Nach einer großen Lichtung mit einem kleinem Hof geht es dann ein langes Stück durch den Wald.

Ich hatte etwas Pech und musste ein größeres Gebiet einen Schützenvereins umfahren. Hier gilt immer – links halten so weit möglich.
Schließlich geht es lange Bergab danach noch einmal kurz etwas hoch – Ziel erreicht. – Schön wär’s leider ich ohne Plan drehte kurz vorm Ziel um. Sehr ärgerlich. Das nächste mal werde ich die fehlenden 200 Meter zum Ziel zurücklegen.

Route 2 – Lerchkogel

Neues Ziel neues Glück. An der Asphalt-Straßenstelle, an der ich zuvor Richtung Walchenklamm abgebogen war, geht es nun kontinuierlich auf der Straße Bergauf. An ein paar Stellen kann man etwas in die rauschende Schlucht neben der Straße herunterschauen. Nach ca. 2km kommt auf der rechten Seite eine Schranke Bergab zu einer Schotterstraße. Unten angelangt befindet sich der Dürrach-Stausee. Wobei ich nirgends einen See erkennen konnte. Bei mir gab es nur ein großes Kiesbett. Dann wieder hoch auf den Lerchkogel. Die Hitze des Tages forderte leider nach weiteren 2,5 km ihren Triput und so musste ich bei 38°C im Schatten aufgeben – ab zurück zum abkühlen in den Sylvensteinsee – schön war’s!

Fortsetzung folgt – dann sicher hoch auf den Lerchkogel – weiter vorbei an der Luderalm zum Berg “Kotzen“.